BZT CNC-Rechner

Plattennutzung-Rechner

Schätzen Sie, wie viele Zuschnitte auf eine Platte passen, wie viele Platten Sie für Ihre Stückzahl brauchen und wie hoch der Verschnitt ausfällt. Einfaches Rasterpacking als schnelle Materialplanung — für optimale Verschachtelung empfiehlt sich eine Nesting-Software.

Hinweis: Alle Werte sind unverbindliche Richtwerte. Die tatsächlichen Werte hängen von Maschine, Werkzeug, Material und Bedingungen ab. Beginnen Sie konservativ. Eine Haftung für Werkzeugbruch, Maschinenschäden oder Bearbeitungsergebnisse wird nicht übernommen.

Was der Plattennutzung-Rechner berechnet

Der Rechner schätzt, wie viele gleich große Zuschnitte auf eine Platte passen, wie viele Platten Sie für Ihre Stückzahl benötigen und wie hoch der Verschnitt in Prozent ausfällt. Er prüft automatisch beide Ausrichtungen — Zuschnitt normal und um 90° gedreht — und nimmt die Variante mit mehr Teilen pro Platte.

Die Formel

Pro Reihe passen so viele Teile, wie sich die Zuschnittlänge (plus Schnittfuge) in die Plattenlänge (plus Schnittfuge) teilen lässt — abgerundet auf ganze Stücke:

Teile pro Reihe = ⌊(LPlatte + F) / (LZuschnitt + F)⌋

Genauso für die Reihenanzahl mit der Breite. Teile pro Platte ist das Produkt aus beiden, benötigte Platten ergibt sich aus Stückzahl geteilt durch Teile pro Platte, aufgerundet. Der Verschnitt ist die Differenz zwischen genutzter Fläche und der Gesamtfläche aller benötigten Platten.

Was diese Schätzung nicht kann

  • Kein echtes Nesting: Der Rechner arbeitet mit einem einfachen Raster (alle Teile gleich ausgerichtet). Nesting-Software kann Teile unterschiedlich drehen und ineinander verschachteln — bei ungleichen Kantenlängen oder unregelmäßigen Formen ist die reale Ausbeute oft höher.
  • Nur rechteckige Zuschnitte: Für runde, winklige oder unregelmäßige Formen liefert die Formel keine sinnvollen Werte.
  • Kein Ausschuss durch Plattenfehler: Astlöcher, Beschädigungen oder Maserungsrichtung (bei Holzwerkstoffen) sind nicht berücksichtigt.
  • Restplatten-Nutzung: Reststücke, die für kleinere Folgeaufträge noch brauchbar wären, fließen nicht in die Verschnitt-Berechnung ein.

Wofür sich die Schätzung eignet

Für eine schnelle erste Materialplanung — wie viele Platten muss ich bestellen, was kostet das Material ungefähr — ist die Formel ein guter Anhaltspunkt, besonders bei einheitlichen, rechteckigen Zuschnitten wie Regalböden, Seitenteilen oder Blenden. Bei komplexen Zuschnitt-Mixes oder wenn jedes Prozent Verschnitt zählt, lohnt sich eine echte Nesting-Software, die die CAM-Bahnen direkt mitplant.

Häufige Fragen

Warum weicht die reale Ausbeute von der Berechnung ab?

Der Rechner nutzt ein einfaches Raster mit einheitlicher Ausrichtung. Echte Nesting-Software kann Teile drehen, spiegeln und ineinander verschachteln — bei Zuschnitten mit ungleichen Kantenlängen (z. B. lange schmale Streifen) lässt sich dadurch oft mehr aus einer Platte herausholen als im einfachen Raster.

Was sollte ich als Schnittfuge eingeben?

Das hängt vom Werkzeug ab: Bei einem 6-mm-Fräser mit Umfangsfräsen ist die Fuge ungefähr der Werkzeugdurchmesser, bei Kreissäge meist 3–4 mm. Wer auf Nummer sicher gehen will, rechnet die Fuge etwas großzügiger — lieber eine Platte mehr einplanen als zu knapp kalkulieren.

Werden Reststücke in der Verschnitt-Berechnung berücksichtigt?

Nein. Der Rechner zeigt den Verschnitt für die aktuelle Bestellung — verwertbare Reststücke für spätere kleinere Aufträge fließen nicht ein. Wer Restplatten sammelt und weiterverwendet, hat in der Praxis oft einen geringeren tatsächlichen Verschnitt.

Kann ich damit auch unterschiedliche Zuschnittgrößen auf einer Platte planen?

Nein, der Rechner geht von einer einzigen, gleich großen Zuschnittgröße pro Durchlauf aus. Für einen Mix aus verschiedenen Teilegrößen auf derselben Platte braucht es echte Nesting-Software, die mehrere Formen gleichzeitig optimiert.

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